Gartenteich

Gartenchronik

Tagebuch zweier Kleingärtner

Abernte im Kleingarten (2022)

Am 1. Oktober ging es bei uns noch einmal so richtig zur Sache: Es wurde alles ausgebuddelt, rausgezogen, abgezupft und gepflückt, was der Garten so her gab. Worüber ich mich hierbei allerdings am meisten freue ist, dass der Großteil der geernteten Äpfel (es hängen immer noch mehrere Zentner dieses doch recht säuerlichen Obstes an den Bäumen), einem bestimmten Zweck zugute kommt: Dem Kitafest im Nachbarort.

Äpfel, Paprika, Mais, Kohlrabi und Kartoffeln - all das wurde an die Schwester des Autors verschenkt
Äpfel, Paprika, Mais, Kohlrabi und Kartoffeln – all das wurde an die Schwester des Autors verschenkt

Tatsächlich haben die Kartoffeln seit der Ersternte einen Monat zuvor noch ordentlich an Größe zugelegt, wie auf dem Bild oben unschwer zu erkennen. Die Menge haben wir nicht gewogen. Dennoch bleiben wir bei unserer Entscheidung, im kommenden Jahr eine andere Sorte auszuprobieren.

Bei der Menge an Äpfeln konnte meine Schwester nicht widerstehen, eigenen Saft daraus zu machen. Das Ergebnis sieht man auf dem folgenden Bild.

Frisch hergestellter Apfelsaft
Frisch hergestellter Apfelsaft

„Ungekocht“ ist der Saft in dieser Form ca. ein bis drei Tage im Kühlschrank haltbar. Allerdings bin ich mir sicher, dass der Inhalt dieser Flasche nicht einen einzigen Tag überlebt hat.

Nun sind die Kartoffeln raus, der Mais weg und nur noch zwei, drei kleine Kohlrabiknollen vorhanden. Abgesehen vom Mohrrüben-Zwiebel-Beet sowie Rot- und Blumenkohl und einigen Paprikaschoten, die hoffentlich noch nachreifen, ist das Obst- und Gemüsejahr vorbei.

Unser erstes Erntejahr war – ohne uns selbst loben zu wollen und trotz einiger Rückschläge – ein voller Erfolg. Es wurde viel mehr geerntet, als wir selbst verbrauchen konnten. Vor allem beim Thema „Äpfel“ kam die Anfrage genau zum richtigen Zeitpunkt.

All das haben wir natürlich auch unseren Vorgängern zu verdanken, die sich bis zum September vergangenen Jahres (selbst nach Vertragsunterzeichnung!) noch liebevoll um den Kleingarten gekümmert haben.

Danke, liebe Familie M.!

 

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