Gartenteich

Gartenchronik

Tagebuch zweier Kleingärtner

Grundreinigung des Gartenteichs (2024)

Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass es völlig ausreichend ist, wenn wir den Teich nur alle zwei Jahre mit dem Teichsauger „beackern“. Dieses Vorgehen ist schonender für alle im und am Gewässer lebenden Insekten und Pflanzen.

Am oberen Rand des Bildes erkennt man, wie hoch das Wasser normalerweise im Teich steht
Am oberen Rand des Bildes erkennt man, wie hoch das Wasser normalerweise im Teich steht

In diesem Jahr stand somit wieder eine größere Reinigung an, die allerdings länger dauerte und anstrengender war als ursprünglich geplant bzw. gedacht. Allerdings haben wir uns dieses Mal die Zeit genommen und den Aufbau des künstlich angelegten Gewässers etwas genauer betrachtet.

Die vier Zonen der zum Gartenhäuschen hin gelegenen Teichhälfte
Die vier Zonen der zum Gartenhäuschen hin gelegenen Teichhälfte

So ist der zum Gartenhaus zeigende Teil des Teiches in vier Zonen unterteilt:

  • Sumpfgebiet (1)
  • Flachwasserbereich (2)
  • Bereich mit mittlerer Wassertiefe (3)
  • Tiefwasserbereich (4)

In den Bereichen 1 und 2 ist ein komplettes Zufrieren im Winter bei Dauerfrostperioden, die nicht länger als eine Woche dauern, sehr wahrscheinlich. Der Bereich 4 ist ca. 80 Zentimeter tief, sodass hier die Fische unbeschadet auch längere Kälteperioden unbeschadet überstehen können. Von diesen gibt es in unserem Teich übrigens zwei.

Im Flachbereich frei liegende Pumpe für unsere „Quelle“
Im Flachbereich frei liegende Pumpe für unsere „Quelle

Doch zurück zum Thema…
In diesem Jahr kam nicht nur der Teichsauger zum Einsatz. Auch eimerweise Sand wurde aus dem Teich entfernt. Verursacher für diesen Mehraufwand ist eine Bisamratte, die sich unterhalb des Steinhaufens ihr Zuhause (mit Seeblick) eingerichtet hat.

Blick in die wasserlose Bucht
Blick in die wasserlose Bucht

Während der Reinigung haben wir festgestellt, dass das Nagetier an nahezu allen Uferbereichen des Teiches sein Unwesen getrieben hat. Dementsprechend viel Sand und Erde musste aus diesem entfernt werden, was uns jede Menge Zeit und natürlich auch Nerven gekostet hat, denn mit dem Erdreich wurden auch jede Menge Steine ins Wasser befördert. Diese sorgten für einen stetigen Ausfall des Teichsaugers.

Teich nach der Reinigungsaktion
Teich nach der Reinigungsaktion

Dennoch haben wir es – auch dank der tatkräftigen Unterstützung unserer zwei und vier Jahre alten Nichten – geschafft.

Direkt nach dem Einleiten des Frischwassers war der Teich sehr milchig-trüb. Das ist aber normal und soll sich innerhalb weniger Wochen wieder legen. Wir sind gespannt.

Weder Fisch, noch Frosch waren nach dieser Aktion böse auf uns. Im Gegenteil: Es wird schon wieder fleißig gequakt. Lediglich die Bisamratte hat sich nicht mehr blicken lassen. Und das ist auch gut so!

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