Gartenteich

Gartenchronik

Tagebuch zweier Kleingärtner

Ein Berg voller Wurzeln

Jeder, der Flieder bei sich im Garten hat, wird es kennen: Man muss ordentlich hinterher sein, damit diese bestimmte Ecke des grünen Reiches nicht völlig verwildert. Auch wir haben uns in diesem Jahr ans Werk gemacht und ordentlich Wurzeln „gezupft“.

Der Weg ähnelt durch die tiefgründige Beackerung aktuell einer Mondlandschaft
Der Weg ähnelt durch die tiefgründige Beackerung aktuell einer Mondlandschaft

Im oberen Bereich unseres Gartens (direkt am Friedhof) ist der Boden extrem sandig. Gräbt man 20 – 30 Zentimeter in die Tiefe hat man das Gefühl, man wäre an der Ostsee. Fehlt nur noch reichlich Wasser, um Kleckerburgen zu bauen.

Gerade diesen leicht durchlässigen Boden scheint der Flieder besonders zu mögen, denn dort gab es für diesen Strauch kein Halten mehr. Überall kleine Sprößlinge und Wurzeln, die Richtung Friedhof unterwegs waren.

"Friedhofsweg" nach der Beackerung
„Friedhofsweg“ nach der Beackerung

Um dem Einhalt zu gebieten, wurden sämtliche Wurzeln bis auf eine Tiefe von ca. 40 cm gekappt und aus dem Erdreich gezogen – was für ein Kraftakt!

Wir wissen, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird und wir in spätestens zwei bis drei Jahren wieder den Spaten schwingen müssen. Allerdings werden wir dann die Gunst der Stunde nutzen um Rasenkantensteine zu verbuddeln.

Es wird eben nie langweilig 🙂

Kleine Anmerkung: Wenige Tage nach dem letzten Foto wurde auch die Heckenschere geschwungen. Danach war wieder ordentlich Platz.

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